Harter Kampf – es hat sich gelohnt

XC Week: 2. Tag.

Wir wussten, dass die Überentwicklungen unseren Tag früher oder später beenden werden. Wann und wo genau das passiert, war aber unklar. Und wir ahnten, dass die Thermik am Anfang etwas anspruchsvoll sein könnte.

Die Bedingungen waren für Jura-Verhältnisse erstaunlich turbulent, und es war alles andere als einfach, richtig aufzudrehen. Und das war nötig, um an die zweite Kette zu kommen – wo wir deutlich bessere Bedingungen erhofften.

Der Kampf war hart, hat sich aber gelohnt – es ging hoch bis 2500. Ein Abstecher in den Norden, wo sich langsam Wolken begannen aufzutürmen – dann sofort zurück und in den Osten, die Flucht vor den Wolken. Es ging zwar oftmals gut hoch, aber vielfach unberechenbar und turbulent – daher haben sich Christa, Ivo und Karo in der Zwischenzeit einen guten Landeplatz ausgesucht; in der Zwischenzeit ist Rinaldo durch seine Ungeduld abgestanden.

Als Alessandro dann auf 2800 aufgedreht hatte, musste er gleich wieder abspiralen, da der Luftraum kam. Mit nun sehr wenig Arbeitshöhe wegen der Obergrenze von 1750 war es deutlich anspruchsvoller, ging aber trotzdem gut weiter, bis wir im Flachland bei Egerkingen waren. Dort dann die gemeinsame Entscheidung, Landen zu gehen – genau im richtigen Moment. Nach der Landung kamen die Wolken sehr schnell näher und bedrohlicher. Und Alessandro, Pascal, Thomas und Georg standen auf einem Feld in Egerkingen.

Ich freue mich aufs Debriefing, wo wir noch mehr auf Überentwicklungen, Wind, Thermik und Turbulenzen eingehen können – und den Flug mit Ogoy analysieren. (Text: Georg)

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