Am Samstag den 26.03.2022 trafen sich sechs BGs am Bahnhof Lauterbrunnen und kratzten sich am Kopf. Entgegen der Meldungen hatte es einen seltsamen Abwind über das Jungfraujoch und das Lauberhorn.
Profis verwendeten als Begründung einen Kaltlufttropfen, welche sich in 5500 Metern Höhe über der Westschweiz befinden sollten. Wir konnten aber keine Tropfen am Himmel sehen und vermuteten den Grund für den Abwind in der immensen Menschenmenge, welche sich für das Snowpenair auf den Berg begab – irgendwo muss die ganze Luft ja hin, welche von den vielen Menschen verdrängt wird. Entweder das, oder die Luft versuchte vor dem Konzert von Helene Fischer zu fliehen.
Also machten auch wir kehrt und flohen nach Interlaken. Aufgrund der Helenge-Jünger hatte der Zug aber so viel Verspätung, dass wir den Bus verpassten und ein Taxi engagieren mussten. – Airbags wären keine mehr nötig gewesen. Da sich Helene aber insbesondere bei Ordnungshütern hoher Beliebtheit erfreut, befürchtete die Taxifahrererin keine Verkehrskontrolle und fuhr uns dennoch nach Beatenberg.
Während dem Landebier beschlossen wir dann gemeinsam einen Text für den Bericht zu erstellen. Hier das Ergebnis:
Ich packe meinen Gleitschirmsack und ich nehme mit:
- eine gute Meteoprognose
- 4 Sandwiches
- nahtlose Zugverbindungen
- warme Fellsteiefel
- das Programm von Helene Fischer
- die Nummer des lokalen Taxidienstes
Wobei andere auch magnetische Glasdildos, die man wie leuchtene Hoden an den Fahradsattel hängen un dim Talwind baumeln lassen könnte, mitnehmen wollten.
Macht zwar rückblindend nicht viel Sinn, war aber im Rausche des Landebieres überaus lustig. Wie übrigens auch der ganze Tag.
Einzig schade, dass wir Helene verpasst haben.