Am vergangenen Samstag war fliegen an der Lenk angesagt. Die Meisten von uns kennen das Gebiet nur im Winter mit Schnee oder von hoch oben, heute lernten wir es aber anders kennen.
Gegen Mittag traf man sich an der Lenk. Diejenige welche mit dem ÖV angereist waren hatten wegen einer technischen Störung 30min länger. Es war sehr amüsant zuzuhören, wie dieser Umstand für ein paar Mitreisende dem Weltuntergang gleichkam 🙂
Die Windprognosen sagten für 2000m leichten Westwind und für 3000m leichten Nordwestwind voraus. Als wir an der Lenk eintrafen, zeigten die Messstationen NO Wind. Daher gingen wir auf die Mülkerplatte. Am Startplatz angekommen sahen wir bereits einige Schirme hoch über dem Metschstand – shit wir stehen am falschen Ort… Nach dem Start ging es aber auch hier hoch. Leider nicht hoch genug um an die klassischen Felswände, welche man normalerweise nach der Talquerung vom Albristhorn her anfliegt, zu erreichen. Als sich nach einer knappen Stunde gemütlichen Fliegens ein Knurren in der Magengegend bemerkbar machte (wir gingen ja von einem Abgleiter aus), landeten wir bei der Metschbahn. Schnell was essen während der Fahrt nach oben. Dort trafen wir einen weiteren Bärn-Glider, Küsu.
Nach dem Gruppenfoto ging es wieder in die Luft. Sowohl der Startplatz wie der Himmel waren beinahe leer und die wenigen Quellwolken waren gerade dabei, sich aufzulösen. Dennoch erreichten wir spielend Höhen von 3000m und man musste wiedereinmal eine Schicht Handschuhe mehr anziehen.
Päscu und Bänz verabschiedeten sich am Albristhorn und flogen nach Spiez.
Etienne, Tschortsch und Thomas flogen eine ausgedehntere Talrunde (Ammertenspitz-Albristhorn-Lauenenhore). Und diesmal trugen die Felswände hinter der Mülkerblatte. 😉
Erstaunlich, dass man auch mitte Oktober noch solche Bedingungen antreffen kann. Toll wars!